Snacktime Sling™ von Data Crew Es gibt diesen Moment kurz vor der Haustür. Jacke an, Hand schon auf der Klinke, und dann die alles entscheidende Frage: hab ich alles? Wenn dein Kram auf vier Hosentaschen verteilt ist, klimpert er den restlichen Tag gegeneinander und irgendwas fehlt am Ende doch. Genau da setzt die Snacktime Sling an. Kompakt, aber nicht zu klein Die Snacktime Sling ist eine Umhängetasche für den täglichen EDC-Gebrauch, gebaut von Data Crew in Downtown Los Angeles. 3,25 Liter Volumen bei 35,5 × 15 × 9 cm Außenmaß – genug für Powerbank, Notizbuch, Snack und dein Messer, schmal genug, dass sie dir beim Radfahren nicht ständig nach vorne rutscht. Der Gurt lässt sich auf etwa 112 cm ausziehen. Quer über der Brust oder locker über der Schulter, such dir was aus. Laminat statt einfach nur Gewebe Außen sitzt bei jeder Version ein Laminat, also mehrere Stofflagen, die flächig miteinander verklebt sind. Du hast die Wahl: Squadron oder X-Pac. Zwei High-Tech-Laminate, dieselbe Tasche, unterschiedliche Charaktere. Wenn du vor der Farbwahl stehst und dich fragst, ob das jetzt nur eine Optikfrage ist: nein, ist es nicht. Squadron® kommt von Brookwood aus den USA und wurde für Plattenträger und taktische Westen entwickelt. Aufgebaut ist es aus 500 Denier Nylon, das flächig auf eine 1000-Denier-Lage geklebt wird und dazu eine wasserabweisende Ausrüstung hat. Zwei dicke Nylonlagen übereinander, das ergibt einen Stoff, der ordentlich Substanz hat und beim Anfassen eher an taktische Einsatzkleidung erinnert als an eine Tasche. Wasserabweisend heißt: Ein Schauer auf dem Weg zur Bahn perlt ab, tauchen gehen würden wir damit aber nicht. X-Pac® X50 kommt von Dimension-Polyant, einem Segeltuchhersteller. Der Aufbau ist ein anderer: 500 Denier Cordura als Deckschicht, darunter ein Gitter aus diagonal verlaufenden X-PLY®-Fäden, ganz unten eine Polyesterfolie. Das Diagonalgitter fängt die Zugkräfte ab, deshalb dehnt sich das Material praktisch nicht. Die Folie macht den Verbund dicht, der Stoff selbst lässt kein Wasser durch. An Nähten und Reißverschlüssen hört das naturgemäß auf, eine Drybag wird daraus nicht. Kleine Besonderheit: bei der grünen Variante findest du im Innenraum ein orangenes Nylonfutter. So hast du eine noch bessere Übersicht über deinen Kram, vor allem, wenn viel Grau und Schwarz in deinem EDC kit sind. Ok, und jetzt? X-Pac ist ein wenig leichter, die Snacktime Sling liegt damit bei rund 172 Gramm. Squadron wiegt mehr und fühlt sich massiver an. Beide stehen leer auf dem Tisch, ohne in sich zusammenzusacken wie ein nasses Handtuch, dafür sind es schließlich Laminate. Der Verschluss kommt aus Hannover Der Gurt schließt durch eine Fidlock V-Buckle 40 LL an den Body der Tasche an. Neodym-Magnete ziehen die beiden Hälften der Schnalle zusammen, die Mechanik rastet von selbst ein. Aufgehen tut das Ganze einhändig über die Metalllasche, und je mehr Zug auf dem Verschluss liegt, desto fester sitzt er. Nettes Detail: Fidlock sitzt in Hannover. Die Reißverschlüsse sind YKK #5 AquaGuard, genäht ist alles mit #69 Mil-Spec-Nylongarn. Innen umbaubar Das Valet Tray sitzt auf einer Schicht Klett und lässt sich komplett rausnehmen. Abends kippst du damit dein halbes Setup in einem Rutsch auf die Kommode, statt jedes Teil einzeln rauszupulen. Auf dem Tray sitzt der herausnehmbare Two-Finger Ringer, ein kleiner Einsatz, der runde Kleinteile da hält, wo du sie hingelegt hast. Für wen? Für alle, die ihr EDC nicht in einem 25-Liter-Rucksack ertränken wollen, denen die Hosentaschen aber ausgehen. Spaziergang durch die Stadt, Wochenendtrip, Konzertabend, der Weg zum Kiosk um die Ecke – genau dafür ist die Snacktime Sling gebaut. Data Crew gibt es seit 2017, gestartet als Pin-Marke, seit 2021 mit beiden Füßen im EDC-Bereich. Genäht wird in Los Angeles. Ja, der Name der Tasche klingt ein bisschen nach Pausenbrot. Was du am Ende wirklich reinpackst, bleibt dein Geheimnis. Maße: 35,6 × 15,2 × 8,9 cm Volumen: 3,25 l Gewicht: 172 g