Der Fux ist los Irgendwo in Potsdam lächelt in diesem Moment vermutlich ein Messerdesigner zufrieden. Das Reate VK-FUX ist der jüngste Folder aus der VK-Reihe, die Reate zusammen mit Vulpex Knives baut, und man merkt ihm an, dass hier jemand sehr lange über Linien nachgedacht hat. Dieser Jemand ist Steven Kempa, der Kopf hinter Vulpex Knives. Angefangen hat er mit dem Messerdesign nebenbei, als Hobby neben seinem Job als Polizist, bis daraus eine eigene Marke wurde. Seine Entwürfe entstehen komplett digital in Fusion 360, die Ideen holt sich Steven gern aus dem Reich der Tiere. Mit Poikilo hat er das VK-Zen gebaut, der auf der Blade Show Texas als Best Folder und Best in Show ausgezeichnet wurde. Wir kennen Steven seit Jahren und zählen ihn zu den spannendsten Designern der Szene. Und dass Vulpex auf das lateinische vulpes zurückgeht, also Fuchs, erklärt auch, warum man beim Namen FUX kurz grinsen muss. Bei Reate ist Kempa gut aufgehoben. Die VK-Reihe umfasst schon das VK-Tron, das von den Light Cycles aus TRON inspiriert ist, dazu VK-ANUB, VK-FROK und VK-CLU. Das VK-FUX reiht sich da ein und bringt die Kempa-Handschrift in ein Format, das für den täglichen EDC-Gebrauch gemacht ist. Die Klinge ist aus Böhler Elmax, auf 60 HRC gehärtet. Der pulvermetallurgische Stahl ist rostbeständig, hält seine Schärfe lange und lässt sich trotzdem ohne Drama nachschärfen. Die Drop-Point-Form mit gut kontrollierbarer Spitze spielt ihre Stärken bei allem aus, was im Alltag so anfällt, vom Kartonband bis zur Schnur. 8,4 cm Klinge bei 3,4 mm Stärke, offen 19,8 cm, geschlossen 11,4 cm, und das Ganze wiegt 105 g. Der Griff ist aus Titan, ein Liner Lock hält die Klinge offen. Je nach Version kommt das VK-FUX mit Darkwash-Finish, in Frosted Satin oder komplett in Schwarz, teils mit farbig eloxiertem Titanclip. Damit spricht es zwei Lager an: EDC-Leute, die einen Titan-Folder für jeden Tag wollen, und Sammler, die bei Kempa-Designs ohnehin schon eine Lücke im Regal frei halten.
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